Köln ist die Domstadt – und auch unsere Heimatstadt.

Die Spuren einer 2000-jährigen Geschichte führen dich durch eine malerische Altstadt mit dem berühmten Kölner Dom und der Liebesschlossbrücke, die die prächtigen Promenaden zu beiden Ufern des Rheins verbindet. Entdecke mit uns bekannte Bauwerke und versteckte Kleinode, interessante Museen, Grünanlagen zum Chillen – und vor allem die unvergleichliche Kölner Lebensart in der viertgrößten Stadt von Deutschland.

  • Reisedauer: 3 Tage
  • Beste Reisezeit: März bis September
  • Hauptgericht: 15 €

Anreise

Vom Flughafen Köln-Bonn fährst du bequem mit der S-Bahn-Linie 19 in 15 Minuten zum Kölner Hauptbahnhof, der sich mitten in der Altstadt befindet. Die Touristeninformation findest du vor der Domplatte.

In diesen beiden Videos findest du mehr Infos zum Flughafen und zum Hauptbahnhof:

Hotel

Wir empfehlen das Hotel NH Köln Altstadt*. Das moderne 4-Sterne-Hotel liegt in der südlichen Altstadt am Rheinauhafen. Die Tram hält in 450 Meter Entfernung. Ein 20-minütiger Spaziergang auf der Rheinpromenade bringt dich zum Kölner Dom. Wenn du dir ein wenig mehr Luxus gönnen und direkt in der Innenstadt residieren möchtest, empfehlen wir das Hotel Dorint am Heumarkt*.

Sehenswürdigkeiten

Der Kölner Dom ist UNESCO-Weltkulturerbe und das Wahrzeichen der Stadt. Mit seiner Doppelturmfassade ist er die zweithöchste Kirche von Deutschland und die dritthöchste der Welt. Zu den Highlights zählen die detaillierten Glasmalereien und der Schrein mit den Gebeinen der Heiligen Drei Könige. Wer bis zur Turmspitze klettert, wird mit einer fantastischen Aussicht belohnt. Ein Modell der Turmspitzen, die Kreuzblume, steht vor der Domplatte.

Neben der Kathedrale gibt es zwei interessante Museen. Das Museum Ludwig präsentiert Kunst des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, darunter die größte Pop Art Sammlung Europas und die weltweit drittgrößte Kollektion der Werke von Pablo Picasso. Im Römisch-Germanischen Museum kannst du Fundstücke aus über 100.000 Jahren bewundern. Highlights sind prunkvolle Goldschmiedearbeiten und der weltweit größte Fundus römischer Glasgefäße aus dem 1. bis 4. Jahrhundert.

In der Nähe dieser Museen liegen zwei der ältesten Brauhäuser von Köln, das Brauhaus Sion (1318) und das Früh am Dom (1904). Hier kannst du in rustikalem Ambiente die traditionelle Kölner Brauhauskultur (zusammen trinken und feiern) kennenlernen, ein frisch gezapftes Kölsch und authentische Speisen probieren. Aber aufgepasst: So lange der Bierdeckel dein geleertes Glas nicht bedeckt, erhältst du ganz schnell ein weiteres Kölsch. Der Heinzelmännchenbrunnen vor dem Brauhaus FRÜH lohnt unbedingt einen Blick. Die Heinzelmännchen waren der Sage nach Kölner Hausgeister. Wenn die Bürger schliefen, verrichteten sie nachts die Arbeit. Irgendwann verschwanden sie, weil sie dabei beobachtet wurden.

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Das Zeughaus mit seinen markanten rot-weißen Fensterläden diente einst als Waffenarsenal. Heute beherbergt es das Kölnische Stadtmuseum mit Exponaten zum Kölner Leben ab dem Mittelalter.  

In die Welt der Düfte entführt das historische Haus 4711 (1792) in der Glockengasse und lockt mit einem Duftbrunnen „Echt Kölnisch Wasser“, einem Museum sowie stündlichem Glockenspiel.

Zu den bedeutendsten ethnologischen Museen von Deutschland zählt das Rautenstrauch-Joest-Museum. Die umfangreiche interaktive Ausstellung befasst sich mit den Bräuchen der Weltkulturen. Für deine multimediale Entdeckungsreise solltest du etwas mehr Zeit einplanen.

Weithin sichtbar thront auf dem Dach der Neumarkt-Galerie ein Eishörnchen, eine drei Tonnen schwere Skulptur des Pop Art-Künstlers Claes Oldenburg. Die Shoppingstraße Schildergasse führt dich zum Gürzenich. Die „Gute Stube Kölns“ pflegt seit 1447 ihre Festhaustradition, heutzutage im Ambiente der 50er Jahre.

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Das Historische Rathaus aus dem 12. Jahrhundert ist das älteste Rathaus von Deutschland. Seinen Turm zieren 130 Skulpturen von Schutzheiligen und Ehrenbürgern. Unter der Turmuhr schaut der Platz-Jabbeck, eine Holzmaske mit Schlapphut, auf den Alter Markt und streckt zu jeder vollen Stunde respektlos die Zunge raus. Gleich gegenüber führt dich zwischen den Cafés und Kneipen ein Torbogen zu den Kölner Kultfiguren Tünnes und Schäl. Das Reiben von Tünnes‘ polierter Knollennase soll Glück bringen.

An das einst geschäftige Handelsviertel erinnern die Namen der verwinkelten Gassen und die bunten Stapelhäuschen am Fischmarkt, die zusammen mit der Benediktinerkirche Groß St. Martin die Skyline der Altstadt prägen.

Unter Jazzfreunden bekannt sind Papa Joe’s Jazzlokale. Seit über 40 Jahren spielen im Klimperkasten am Alter Markt und am Buttermarkt täglich wechselnde Jazzbands und der Eintritt ist immer frei. Wesentlicher Bestandteil der Kölner Lebensart ist ihr Dialekt, de Kölsche Sproch, die dir in Namen von Lokalen und traditionellen Speisen begegnet. Eine Übersetzungshilfe gibt es hier.

Nicht nur Verliebte pilgern von der Rheinuferpromenade hinauf auf die Hohenzollernbrücke, die Liebesschlossbrücke, die über eine Million Liebesschlösser trägt. Die Schlüssel werden traditionell in den Rhein geworfen. Am Ende der Brücke kannst du das meist fotografierte Selfie mit dem Kölner Dom machen. Hotspot für einen 360°-Rundblick, der bei klarem Wetter bis zum Siebengebirge reicht, ist die Aussichtsterrasse des KölnTriangle, und dort hinauf geht es bequem mit dem Aufzug.  

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Am Rheinauhafen befindet sich das Kölner Schokoladenmuseum, das mit einem sprudelnden Schokobrunnen und Verkostungen im Rahmen einer spannenden Führung lockt. In der Nähe sind auch die berühmten Kranhäuser. Tolles Fotomotiv, zum Wohnen sind die Wohnungen für Normalverdiener aber viel zu teuer 😉

Die Severinstorburg am Chlodwigplatz und das Hahnentor am Rudolfplatz zählen zu den fünf erhaltenen von ehemals zwölf Torburgen der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Zu Karneval startet an der Severinstorburg traditionell der Rosenmontagszug. Um beide Plätze haben sich zahllose schöne Cafés, gemütliche Kneipen und Spezialitätenrestaurants aus der ganzen Welt angesiedelt. Französische Häppchen nach Tapasart serviert die Bagatelle in der Südstadt. Am Rudolfplatz gibt es im Belgischen Viertel bei Marx & Engels die besten Burger und auf der Aachener Straße im Salon Schmitz das köstlichste Eis von Köln.

Von hier aus sind es 15 Gehminuten (Tram 1 oder 7) bis zum Melaten-Friedhof, dem über 200 Jahre alten Zentralfriedhof mit rund 55.000 Gräbern. Auf der Millionenallee befinden sich die monumentalsten und teuersten Grabstätten von prominenten Kölner Bürgern.

Der Kölner Zoo (Tram 16 oder 18) ist der drittälteste Tierpark von Deutschland und sicherlich einer der schönsten. Verpasse keine der zahlreichen Fütterungen! Alle Highlights zum Zoo gibt es in diesem Video:

Ganz in der Nähe, sehr entspannend und kostenlos zu besuchen sind gleich zwei Highlights: In der Flora und dem Botanischen Garten findest du vom Englischen Landschaftsgarten bis zu Tropen- und Wüstenhäusern Pflanzen aus allen Klimazonen der Welt. Außerdem ist in der Nähe der Skulpturenpark mit zeitgenössischen Werken nationaler und internationaler Künstler. Anschließend kannst du mit der Rheinseilbahn zum anderen Flussufer in den Rheinpark gondeln.

Saisonale Highlights sind der Kölner Karneval, der seine Session offiziell am 11. November um „Elf Uhr Elf“ startet, und die stimmungsvollen Weihnachtsmärkte, die Kunsthandwerk und Leckereien in der festlich geschmückten Stadt verkaufen. Die täglichen Veranstaltungen reichen von kleinen musikalischen Events bis zu großen Konzerten, von Comedyshows über Theater bis zum Musical, vom Programmkino bis zu den aktuellen Hollywoodfilmen. Bars und Clubs in den angesagten Vierteln ziehen die Nachtschwärmer an. Im Latin Quarter der Studenten ist rund um die Zülpicher Straße jeden Abend bis spät in die Nacht viel los. Günstige Cocktails zu guter Musik gibt es in der Soul Bar. Schick ist die Bar Ona Mor und die Drinks sind hier vom Allerfeinsten.

Köln ist außerdem eine der LGBT-freundlichsten Städte von ganz Europa. Rund um den Heumarkt und Rudolfplatz (Schaafenstraße) findest du viele Gay-Bars, wo Schwule, Lesben, Transsexuelle und ihre Freunde feiern. Anfang Juli findet in Köln die größte CSD-Parade von ganz Deutschland statt. Eine Million Menschen kommen jedes Jahr zum Demonstrieren und Vielfalt feiern in die Stadt.

Wie du Köln in nur 48 Stunden entdecken kannst, haben wir in diesem Video für dich zusammengefasst:

Fortbewegung in Köln

Die Altstadt kannst du zu Fuß erkunden. Auf den Rheinpromenaden und den meisten Straßen ist das Fahrrad eine schnelle Alternative. Im nächsten Video zeigen wir dir die schönste Fahrradtour in Köln.

Wenn du mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren möchtest: Für das gesamte Kölner Stadtgebiet (inklusive Flughafen) gilt die Preisstufe 1b. Das 24-Stunden-Ticket lohnt sich schon ab der 3. Fahrt. Zwei Personen sparen noch mehr mit dem 24-Stunden-Ticket für maximal fünf Personen. Auf Online- und Handy-Tickets erhältst du Rabatt. Infos gibt es hier.

Autofahrer finden Auskunft über freie Plätze auf P+R-Anlagen und in den Parkhäusern auf der interaktiven Karte der Stadt Köln. 

Mietwagen

Mit einem Mietwagen kannst du noch weitere schöne Orte erkunden. Bonn und Düsseldorf sind nur etwa 40 Minuten entfernt. Buche jetzt deinen Wagen unter folgendem Link:

„Da simmer dabei, dat is prima. Viva Colonia! Wir lieben das Leben, die Liebe und die Lust. Wir glauben an den lieben Gott und haben noch immer Durst!“ Das ist ein typisch Kölscher Song. Die Stadt ist multikulturell, verrückt und immer gut drauf. Wir leben gerne hier.
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